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Dresdner Integrationspreis für „Willkommen in Johannstadt“

Quelle: Dresdner Neuste Nachrichten vom 6. Oktober 2018

Das Netzwerk „Willkommen in Johannstadt“ ist mit dem mit 5000 Euro dotierten Dresdner Integrationspreis ausgezeichnet worden. Der mit 2000 Euro verbundene Anerkennungspreis ging an die Firma GSA-CAD GmbH Co. KG. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) lobte den Einsatz der Preisträger für die Integration von Zugewanderten.

Dresden. Das Netzwerk „Willkommen in Johannstadt“ ist mit dem mit 5000 Euro dotierten Dresdner Integrationspreis ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Dirk Hilbert überreichte die Preisskulpturen am Sonnabend als Abschluss der Interkulturellen Tage 2018. Der Anerkennungspreis für besonderes unternehmerisches Engagement und 2000 Euro gingen an die Firma GSA-CAD GmbH & Co. KG. „Beide Preisträger setzen sich für die Integration von Zugewanderten ein und leisten damit einen wertvollen Beitrag für ein offenes Dresden und ein tolerantes Miteinander von allen Dresdnerinnen und Dresdnern“, sagte Hilbert.

Netzwerk „Willkommen in Johannstadt“

Das Johannstädter Netzwerk gründete sich Ende 2015. Die Mitglieder unterstützen Neuzugewanderte und Migranten, die schon lange im Stadtteil leben. Beispielsweise knüpft das Netzwerk Patenschaften zwischen Zugewanderten und Einheimischen, hilft bei Problemen mit Behörden, der Schule oder der deutschen Sprache und organisiert gemeinsame Aktivitäten.

Dank zahlreicher Ehrenamtlicher arbeite das Netzwerk höchst professionell und strukturiert, lobte die Jury. Dabei wirke die Initiative mit ihren Aktivitäten nicht nur in Johannstadt, sondern strahle auf ganz Dresden aus. Überzeugt hat die Jury zudem, dass es dem Netzwerk gelungen ist, die im Stadtteil ansässigen Forschungs- und Hochschuleinrichtungen in seine Aktivitäten einzubinden.

Die Laudatio für den Integrationspreis hielt David Lubell, Gründer von „Welcoming America“ und seit diesem Jahr für „Welcoming International“ in Berlin ansässig. Die Organisation unterstützt, vernetzt und berät Willkommensinitiativen auf lokaler Ebene und weltweit.

GSA-CAD GmbH & Co. KG

Das mit dem Anerkennungspreis geehrte Unternehmen GSA-CAD GmbH & Co. KG. ist ein Dienstleister für CAD-Zeichen- und Konstruktionsleistungen in der technischen Gebäudeplanung. Dabei werden gut qualifizierte Fachkräfte gebraucht. Die Firma bindet Migrantinnen und Migranten ein und gibt ihnen so eine Chance, eine ihrer ursprünglichen Qualifikation entsprechende Arbeit zu finden. Diese unternehmerische Willkommenskultur tragen Geschäftsleitung und Belegschaft gemeinsam.

Integrationspreis

Den Dresdner Integrationspreis hatte Oberbürgermeister Dirk Hilbert erstmals anlässlich der Interkulturellen Tage im Herbst 2016 ausgelobt. Mit der Auszeichnung sollen Initiativen, Vereine, Verbände und Unternehmen geehrt werden, die im besonderen Maße Verantwortung für die Stadtgesellschaft übernehmen und sich für die Integration von Migrantinnen und Migranten einsetzen. Die Preisskulpturen gestalteten Migranten im Rahmen eines Kunstprojekts an der JugendKunstSchule im Jahr 2016 aus Ton.

Für den diesjährigen Integrationspreis waren zwischen April und Juni 2018 insgesamt 17 Vorschläge und Bewerbungen bei der Landeshauptstadt Dresden eingegangen. Sie sind vorgestellt unter www.dresden.de/Integrationspreis.

Im vergangenen Jahr wurden die „ABC-Tische“ des Umweltzentrums Dresden und die „Dresdner Backhaus GmbH“ ausgezeichnet.

Von ttr


Ausgezeichnetes „Willkommen in Johannstadt“

Quelle: Sächsische Zeitung vom 9.Oktober 2018

Das Netzwerk unterstützt Migranten nicht nur im Stadtteil. Dafür gibt es jetzt eine Auszeichnung – und Preisgeld.

Von Nora Domschke

© Sven Ellger
Axel Uhli (vorn r.) vom Netzwerk „Willkommen in Johannstadt“ bekommt den Preis von David Lubell. Seine Organisation „Welcoming International“ vernetzt und berät lokale Willkommensinitiativen.

Insgesamt 17 Vereine, Initiativen und Unternehmen hatten sich für den Dresdner Integrationspreis beworben. Oder wurden dafür vorgeschlagen. Die Skulptur und das Preisgeld in Höhe von 5 000 Euro konnten an diesem Sonnabend dann letztlich die Mitglieder des Netzwerks „Willkommen in Johannstadt“ mitnehmen.

Insgesamt 17 Vereine, Initiativen und Unternehmen hatten sich für den Dresdner Integrationspreis beworben. Oder wurden dafür vorgeschlagen. Die Skulptur und das Preisgeld in Höhe von 5 000 Euro konnten an diesem Sonnabend dann letztlich die Mitglieder des Netzwerks „Willkommen in Johannstadt“ mitnehmen.

Mit dabei war der 53-jährige Dresdner Axel Uhli, der sich seit diesem Jahr im Netzwerk engagiert – zunächst mit einer Patenschaft für einen jungen Mann aus dem Irak. „Ich habe ihn auf Ämter begleitet und mit ihm Deutsch geübt“ erzählt Axel Uhli. Mit Erfolg: Mittlerweile hat sein Schützling den Deutschtest bestanden. Nun will sich der Dresdner, der in Leuben wohnt, um eine syrische Familie kümmern. Um diese ehrenamtliche Arbeit geht es , wenn der Integrationspreis vergeben wird.

Im Herbst 2016 überreichte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) die Auszeichnung zum ersten Mal. In diesem Jahr musste sich die Jury unter anderem zwischen Projekten wie dem interkulturellen Gemeinschaftsgarten Prohlis, dem Musikprojekt „House of Music“ der Banda Internationale und der Kita „Kleiner Globus“, die vom Ausländerrat betrieben wird, entscheiden.

Überzeugt habe schließlich die professionelle Arbeit und Struktur des Netzwerks „Willkommen in Johannstadt“, das Ende 2015 gegründet wurde. Dessen Mitglieder kümmern sich nicht nur um neu Zugewanderte, sondern auch um jene Ausländer, die schon länger in Dresden leben. Dabei beschränkt sich das Engagement nicht nur auf die Johannstadt. David Lubell ist Leiter der Organisation „Welcoming International“ und betonte in seiner Laudatio, wie wichtig es für Migranten sei, mit Computer- und Sprachkursen, aber etwa auch der Betreuung von Müttern und Kindern das Zurechtfinden im Alltag zu erleichtern.

Um die Integration in den Arbeitsmarkt geht es beim – in diesem Jahr zum ersten Mal vergebenen – Anerkennungspreis, den das Unternehmen GSA-CAD GmbH bekam. Von 80 Mitarbeitern haben 38 einen Migrationshintergrund. Die Dresdner Firma bietet unter anderem technische Gebäudeplanungen, aber auch Personaldienstleistungen an und bindet Migranten in die Arbeit ein. Das habe mittlerweile den positiven Effekt, dass andere Unternehmen diese Mitarbeiter abwerben, sagte Geschäftsführer Axel Wulke am Sonnabend.


Netzwerk aus Johannstadt erhält Integrationspreis

Quelle: www.Dresden.de

Oberbürgermeister Dirk Hilbert überreicht außerdem Anerkennungspreis an Dresdner Firma

Foto: Christin Nitzsche

Im Rahmen und als Abschluss der Interkulturellen Tage 2018 verlieh Oberbürgermeister Dirk Hilbert am 6. Oktober den Dresdner Integrationspreis. Diesen erhielt das Netzwerk „Willkommen in Johannstadt“. Den Anerkennungspreis für besonderes unternehmerisches Engagement erhält die Firma GSA-CAD GmbH & Co. KG (beide siehe Foto).

„Beide Preisträger setzen sich für die Integration von Zugewanderten ein und leisten damit einen wertvollen Beitrag für ein offenes Dresden und ein tolerantes Miteinander von allen Dresdnerinnen und Dresdnern“, sagte Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Die Laudatio für den Integrationspreisträger hielt David Lubell, Gründer von „Welcoming America“ und seit diesem Jahr für „Welcoming International“ in Berlin ansässig. Diese Organisation unterstützt, vernetzt und berät Willkommensinitiativen auf lokaler Ebene und weltweit.

Das Johannstädter Netzwerk „Willkommen in Johannstadt“ gründete sich Ende 2015. Die Mitglieder unterstützen in der Johannstadt Neuzugewanderte und auch Migranten, die schon länger im Stadtteil leben. Dank zahlreicher Ehrenamtlicher arbeitet das Netzwerk professionell und strukturiert. Dabei wirkt die Initiative mit ihren Aktivitäten nicht nur in Johannstadt, sondern in der ganzen Stadt.
Außerdem gab es in diesem Jahr einen Anerkennungspreis für unternehmerisches Engagement bei der Integration von Flüchtlingen. Die Sieger-Firma GSA-CAD GmbH & Co. KG ist ein Dienstleister für CAD-Zeichen und Konstruktionsleistungen in der technischen Gebäudeplanung. Die Firma bietet Projektdienstleistung, Personaldienstleistung und CAD-Schulungsdienstleistung an. Hier werden gut qualifizierte Fachkräfte gebraucht. Die Firma bindet Migrantinnen und Migranten ein und gibt ihnen so eine Chance – ihrer ursprünglichen Qualifikation vergleichbar und entsprechend – eine Arbeit zu finden. Dieses Engagement und die unternehmerische Willkommenskultur tragen die Geschäftsleitung und die gesamte Belegschaft mit. Anlässlich der Interkulturellen Tage im Herbst 2016 hatte Oberbürgermeister Dirk Hilbert den Dresdner Integrationspreis erstmals ausgelobt. Mit diesem Preis sollen Initiativen, Vereine, Verbände und Unternehmen ausgezeichnet werden, die im besonderen Maße Verantwortung für die Stadtgesellschaft übernehmen und sich für die Integration von Migrantinnen und Migranten einsetzen.

Zwischen April und Juni 2018 konnten Initiativen, Einrichtungen, Vereine und Unternehmen Vorschläge und Bewerbungen für den dritten Integrationspreis einreichen. Insgesamt 17 Vorschläge und Bewerbungen gingen bei der Landeshauptstadt Dresden ein. Sie sind im Internet vorgestellt. Eine Jury kürte die Preisträger. Der Integrationspreis ist mit 5000 Euro dotiert, für den Anerkennungspreis erhalten Preisträger 2 000 Euro. Die Preisskulpturen für diese Auszeichnungen gestalteten Migrantinnen und Migranten im Rahmen eines Kunstprojekts an der JugendKunstSchule. Weitere Infos stehen im Internet unter www.dresden.de/integrationspreis.

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pressestimmen/dresdner_integrationspreis_fuer_„willkommen_in_johannstadt.txt · Zuletzt geändert: 2018/10/24 05:48 von Michael